Begleitung & Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern und deren Eltern

"Was? Ein Baby kann/soll man schon behandeln?" - JA!! Bei einem Baby sind die körperlichen und psychischen Prozesse noch sehr eng miteinander verbunden, sodass Beeinträchtigungen in einem Bereich auch Auswirkungen im anderen Bereich nach sich ziehen. Wenn sich ein Säugling - aus welchem Grund auch immer - nicht gut (genug) selbst regulieren kann, kann man bereits sehr früh intervenieren und dies auch erfolgreich.

Nach einer repräsentativen Studie* ist jedes vierte bis fünfte Kind von sogenannten Regulationsstörungen (bzw. Regulationsschwächen) betroffen, diese werden daher auch als "neue Kinderkrankheiten" bezeichnet. Zu den Regulationsstörungen zählen frühkindliche Schrei-, Schlaf-, Still- und Fütterstörungen, sowie Bewegungsunruhe, Spielunlust, vermehrte Trennungsangst, soziale Ängstlichkeit, verstärktes Trotzverhalten und beginnendes aggressives Verhalten.